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Allgemeine Zeitung Mainz

Maurer feiert Triumph in Viedma

Traxel bei Freiwasser-Weltcup Sechste

08.02.2010


VIEDMA (mfr). Angela Maurer heißt die Siegerin des zweiten Freiwasser-Weltcups der Saison 2010. Die Top-Schwimmerin vom SSV Undine Mainz triumphierte über zehn Kilometer im argentinischen Viedma und ließ im packenden Schlussspurt Karla Sitic (Kroatien) und Eva Fabian (USA) hinter sich. Bärenstarke Sechste wurde Annika Traxel vom Mainzer SV, während die angeschlagene Nadine Reichert (SG EWR Rheinhessen-Mainz) nur auf Platz 19 kam.

"Das ist ein absolutes Top-Ergebnis", freute sich SG-Präsident Christian Hein, der alle Athleten des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) betreute. Laut Hein hatte sich eine zwölfköpfige Spitzengruppe um Maurer und Traxel schon früh abgesetzt und blieb bis zum Ende dicht beisammen. "Dann hat Angi ihre langjährige Erfahrung clever ausgespielt", sagte Hein und berichtete, dass sich Maurer auf den letzten Metern nach vorne schob und mit rund einer Sekunde vor der Überraschungs-Zweiten Sitic gewann.

Damit feierte die Olympia-Vierte von 2008 ihren ersten Weltcup-Sieg nach über einem Jahr, was DSV-Coach Hein als "Riesensache" bezeichnete. Im Gesamtstand ist die 33-Jährige nun Zweite, nachdem sie in der Vorwoche beim ersten Weltcup in Brasilien den sechsten Platz belegt hatte. Knapp in Führung liegt nach zwei von sieben Rennen die Brasilianerin Ana Cunha. Die überragende Vorjahres-Siegerin Poliana Okimoto ist bislang noch nicht gestartet und bereitet sich laut Hein auf die Weltmeisterschaft im Sommer vor.

Ein ebenso großes Lob wie Maurer verdiente sich Annika Traxel: Die 17-Jährige schwamm erst ihr zweites Weltcup-Rennen überhaupt und kam nach Platz neun in Brasilien nun auf den sechsten Rang. Dabei behauptete sie sich glänzend in der Spitzengruppe und stellte erneut ihr riesengroßes Talent unter Beweis. "Ich bin superzufrieden", strahlte Traxel, während Nadine Reichert schon früh den Anschluss zur Spitzengruppe verloren hatte. Die 25-Jährige kämpft weiterhin mit gesundheitlichen Problemen "und konnte die letzten vier Tage nicht mal ins Wasser, weil sie so stark erkältet war", sagte Hein, der selbst einen sehr gelungenen Einstand als DSV-Coach feierte.

 

 

 

 

 

 

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